Umsetzung GSchG

Methodenentwicklung und Revitalisierungsplanung

Am 1. Januar 2011 wurde das geänderte Gewässerschutzgesetz in Kraft gesetzt. Als letzte der sich daraus ergebenden strategischen Planungen sind die Kantone aufgefordert, ihre genehmigte strategische Revitalisierungsplanung Stillgewässer bis Ende 2022 beim Bund einzureichen. Bevor diese Planung in Angriff genommen werden kann ist die Ökomorphologie der Seen mit der neuen BAFU-Methode zu erfassen. Darüber hinaus ergeben sich aus der Gesetzesänderung auf mehreren Ebenen Änderungen zur bisher vorherrschenden Gewässersituation: So sind Gewässerräume auszuscheiden, welche die natürlichen Funktionen der Gewässer und den Hochwasserschutz sicherstellen. Weiter wurden die Kantone verpflichtet, im Hinblick auf einen nachhaltigen Umgang mit den Gewässern weitere strategische Planungen durchzuführen. Neben der Revitalisierungsplanung zur allgemeinen Verbesserung der gewässerökologischen Zustände waren auch Planungen in den Bereichen Fischgängigkeit von Wasserkraftanlagen, Schwall-Sunk und Geschiebetrieb zu realisieren. Letztere Planungen sind unterdessen abgeschlossen.

Arbeiten:

  • Methodenmitentwicklung Ökomorphologie Seeufer
  • GIS-Tool "Zielhierarchien Ökomorphologie Seeufer"
  • Methodenmitenticklung strategische Revitalisierungsplanung Stillgewässer mit Pilotprojekten in den Kantonen BE und SZ und Mitarbeit an der Vollzugshilfe des BAFU
  • Rechnerische Bestimmung und Generalisierung von Gewässerräumen aus Planungsgrundlage zuzuhanden von Gemeinden und Planern
  • Vorgehensstudie Revitalisierungsplanung
  • Pilotprojekt Revitalisierunsplanung Kanton BE
  • Grundlagenerhebung und -Verwaltung für die Sanierungsplanung Fischdurchgängigkeit

Auftraggeber:

  • Bundesamt für Umwelt (BAFU)
  • Renaturierungsfonds des Kantons Bern (RenF)
  • AWA Kanton Bern
  • weitere Arbeiten für die Kantone AG, SO, SZ, VS
GSchG 001
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